HBL
Rhein-Neckar Löwen feiern dominanten Auswärtssieg in Wetzlar
HSG Wetzlar vs. Rhein-Neckar LÖwen - Game Highlights
Foto: HSG Wetzlar
Zum Auftakt des 14. Spieltags haben die Rhein-Neckar Löwen souverän mit 30:23 (16:9) bei der HSG Wetzlar gewonnen. Besonders Nationaltorhüter David Späth überzeugte mit 15 Paraden und einer Quote von 41%.
Anwurf hat in der eigenen Halle die HSG. Obwohl die Hessen ihren ersten Angriff nicht erfolgreich ausspielen können, gehen sie in der dritten Spielminute durch ein Tor von Stefan Cavor mit 1:0 in Führung. Für die Mannschaft von Momir Ilic wird es jedoch der letzte Vorsprung im Match sein. Die Löwen gleichen zunächst durch Haukur Thrastarson aus. Den Führungswechsel ermöglicht David Späth durch eine 7-Meter-Parade gegen Ahmed Nafea. Über Dani Baijens landet der Ball bei Jannik Kohlbacher, der Anadin Suljakovic sicher überwindet.
Auf drei Tore bauen die Gelbhemden ihre Führung erstmals in der neunten Spielminute aus. Edwin Aspenbäck trifft und bringt die Badener mit 5:2 in Front. Mit Aggressivität in der Abwehr und Effektivität im Angriff hält das Machulla-Team die Hessen auf Abstand. Mit zwei Monsterparaden leitet David Späth den endgültigen Durchbruch der Löwen ein, die in der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs frei aufspielen und mit Freude ans Werk gehen. In der 20. Spielminute wandert das Leder nach einer weiteren Späth-Parade über die Stationen Edwin Aspenbäck, Patrick Groetzki und Dani Baijens innerhalb weniger Sekunden zu Jannik Kohlbacher, der den Blitz-Angriff der Löwen erfolgreich beendet – 6:10.
In den verbleibenden zehn Spielminuten bauen die Gelbhemden die Führung weiter aus. Lukas Sandell, inzwischen für Edwin Aspenbäck im Spiel, der eine Pause erhält, gelingen in der 25. Spielminute gleich zwei Tore. Die Löwen führen mittlerweile mit sechs Treffern – noch nicht der höchste Vorteil. Ein weiteres Sandell-Tor führt zwei Minuten später zum ersten Sieben-Tore-Vorsprung. Wenig später verabschiedet sich das Machulla-Team nach einer überzeugenden ersten Hälfte mit einer 16:9-Führung in die Pause.
Den zweiten Durchgang beginnen die Löwen mit Ballbesitz. Das erste Tor geht auf das Konto von Haukur Thrastarson. Der Isländer trifft von der 7-Meter-Marke und baut den Vorsprung direkt auf acht Tore aus. In der 34. Spielminute schaltet sich Löwen-Kapitän Patrick Groetzki aus ungewohnter Position ins Spiel ein. Der eigentliche Rechtsaußen netzt mittig vom Kreis ein, bevor Sebastian Heymann den Wetzlarern den Ball in ihrem darauffolgenden Angriff stibitzt und Lukas Sandell auf die Reise in Richtung Tor schickt. Der Schwede tanzt Justin Müller elegant aus und stellt auf 10:19. Kurz darauf steht mit der Zehn-Tore-Führung durch eine Bude von Dani Baijens der höchste Löwen-Vorsprung im Match.
In den Schlussminuten nehmen die Gelbhemden den Fuß etwas vom Gaspedal. Die komfortable Führung schrumpft auf sechs Tore ein, auch weil sich Justin Müller ein Herz fasst und mehrmals durch die über weite Strecken starke Löwen-Abwehr tankt. In der 54. Spielminute zieht Coach Maik Machulla deshalb noch eine Auszeit. Er fordert von seinen Jungs, die Partie konzentriert bis zum Ende zu spielen. Die Löwen wollen nicht nur mit einem Sieg, sondern darüber hinaus mit einem „guten Gefühl“ aus dem Match gehen.
In der 60. Spielminute feiert David Späth seine insgesamt 15. Parade und die Badener den verdienten 30:23-Erfolg. Nach der Partie steht ein zufriedener Schlussmann am Mikrofon bei Dyn. „Wir haben es heute von der ersten bis zur letzten Minute sehr gut gemacht, konsequent durchgezogen. Es tut gut, dass wir das Spiel in dieser Form gewonnen haben. Wir sind sehr zufrieden“, freut sich David Späth über die Vorstellung und den daraus resultierenden Punkte-Doppelpack in der Buderus Arena.













