HBL
Der Samstag in der DAIKIN HBL: THW Kiel gewinnt Nordderby, Wetzlar sendet Lebenszeichen im Keller

Foto: Klahn
Der THW Kiel hat im Nordderby gegen die SG Flensburg-Handewitt ein Ausrufezeichen gesetzt und wichtige Punkte im Rennen um die Champions-League-Plätze gesammelt. Die Zebras gewannen das 116. Bundesliga-Duell mit 37:33 (23:17). Zudem verschaffte sich die HSG Wetzlar im Abstiegskampf Luft und setzte sich bei GWD Minden mit 33:31 (11:15) durch.
Im 116. Bundesliga Nordderby besiegten die Zebras den Tabellenzweiten SG Flensburg-Handewitt mit 37:33 (23:17) und verbesserten sich mit 36:14 Punkten zunächst auf den vierten Rang. Flensburg (39:11), das im Titelrennen dem Spitzenreiter SC Magdeburg durch die vierte Niederlage eine Steilvorlage zur Vorentscheidung gab, muss nun auch um den zweiten Platz bangen.
"Für mich ist es das größte Spiel, das es im Handball gibt", hatte Kiels Geschäftsführer Viktor Szilagyi im Vorfeld gesagt. Und die Spieler des THW um Nationaltorhüter Andreas Wolff starteten mit voller Entschlossenheit. Die SG-Keeper wehrten im ersten Durchgang gerade einmal fünf Würfe ab, Kiel konnte im weiteren Verlauf vom komfortablen Polster zehren.
Sagenhafte 14 Tore von Rückraumstar Lasse Möller brachten der SG wenig, aufseiten der Kieler erzielten fünf Spieler mindestens fünf Tore, darunter Vize-Europameister Lukas Zerbe (6).
Im Tabellenkeller sendete die HSG Wetzlar ein Lebenszeichen. Das bisherige Schlusslicht siegte beim ebenfalls abstiegsbedrohten GWD Minden 33:31 (11:15). Die Hessen stehen zwar weiter auf einem Abstiegslatz, verkürzten den Rückstand auf Minden und das rettende Ufer aber auf zwei Punkte.
Alle Ergebnisse im Überblick:
GWD Minden vs. HSG Wetzlar 31:33 (15:11)
THW Kiel vs. SG Flensburg-Handewitt 37:33 (23:17)
THW Kiel vs. SG Flensburg-Handewitt 37:33 (23:17)
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