HBL
Die Füchse Berlin setzen ein Ausrufezeichen gegen den HC Erlangen
Füchse Berlin vs. HC Erlangen - Game Highlights
Foto: Goeres
Deutlicher Heimerfolg in der DAIKIN Handball-Bundesliga: Die Füchse Berlin setzen sich am 25. Spieltag mit 45:29 (23:15) gegen den HC Erlangen durch. So konnte der Hauptstadtclub vor der Länderpause wichtige Punkte im Kampf um die Champions League Plätze sammeln und pausiert auf Tabellenplatz zwei.
Lasse Andersson eröffnete den Handballabend mit einem kraftvollen Wurf, der die Füchse Berlin mit 1:0 in Führung brachte. Der HC Erlangen glich in Person von Sander Øverjordet aus (2.). Dann war jedoch mehrmals der heimische Torhüter Dejan Milosavljev mit Paraden zur Stelle, auch beim Siebenmeter von Viggó Kristjánsson (6.), sodass die Hauptstädter mit 5:2 davonziehen konnten. Mathias Gidsel, Nils Lichtlein und Andersson waren die Torschützen. Zwar war Letzterer, der dänische Europameister, weiterhin in Trefferlaune, doch ein wenig stotterte der Angriff des Deutschen Meisters. Mit der schwachen linken Hand abgeschlossen beendete Kreisläufer Mijajlo Marsenić die kurze Flaute jedoch. Weitere Paraden Milosavljevs ließen den Fuchsbau immer wieder feiern.
So bejubelten sie auch die starke Durchsetzungskraft Lichtleins bei seinem Treffer zum 12:9 (17.). Weil sein serbischer Keeper in Unterzahl zur Stelle war, erhöhte daraufhin Tim Freihöfer. Matthes Langhoffs Zwei-Minuten-Strafe überstanden die Mannen in Grün also hervorragend. Infolgedessen lief der Rückraum bestehend aus Andersson, Lichtlein und Gidsel weiter auf Hochtouren, Tor um Tor warf das Trio. Freihöfer machte vom Strich bereits in der 27. Minute die 20. Bude der Füchse perfekt. Nachdem Nejc Cehte mit einem Block Erlangens Wurf unterband, traf auf der anderen Seite Marsenić. Kurz darauf zauberte Lichtlein einen Pass durch die Beine des Gegenspielers, sodass Freihöfer seinen 100. Saisontreffer erzielen konnte. In die Halbzeitpause ging es mit einem 23:15 für die Hausherren.
Nach dem Seitenwechsel machte Milosavljev dort weiter, wo er aufgehört hatte: er parierte auch den ersten HCE-Abschluss des zweiten Durchgangs. Daraufhin stellte Hákun West av Teigum den Spielstand auf 24:15 (32.). Das erste Mal auf Plus zehn erhöhen konnte in der 36. Minute der stark aufspielende Spielmacher Lichtlein, 26:16. Treffer von Freihöfer und Langoff sowie die nächste Parade Milosavljev brachten die Füchse weiter voran, sie marschierten allmählich davon. Der Vorsprung wuchs immer weiter an, auch mit Tobias Grøndahl, der für die Mittelmann-Position in die Partie kam. Den 40. Füchse-Treffer markierte indes Welthandballer Gidsel schon fünf Minuten vor dem Spielende, kurz darauf erhöhte Langhoff auf 41:26. Nach 60 Minuten zierte ein 45:29 die Anzeigetafel des Fuchsbaus.













