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Füchse Berlin setzten Erfolgsserie gegen Rhein-Neckar Löwen fort

Montag, 2. März 2026

Füchse Berlin vs. Rhein-Neckar LÖwen - Game Highlights

Foto: Voigt

Die Füchse Berlin feierten in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle einen überzeugenden 35:28 (16:11)-Erfolg gegen die Rhein-Neckar Löwen und jubeln damit das achte Mal in Folge. Im zweiten Heimspiel der Woche sicherte sich das Team zwei wichtige Punkte in der DAIKIN Handball-Bundesliga – und verbringt das spielfreie Wochenende auf dem zweiten Tabellenplatz.

Schnell führten die Füchse Berlin auf heimischer Platte mit 2:0. Tim Freihöfer war per Siebenmeter erfolgreich, Mijajlo Marsenić beim Kreisanspiel nach zweieinhalb Minuten. Doch die Gäste der Rhein-Neckar Löwen kamen rasch wieder heran, Jannik Kohlbacher glich zum 3:3 aus (7.). Lasse Andersson hatte mit einem kräftigen Wurf die passende Antwort parat, eine Parade des Heim-Torhüters Dejan Milosavljev ermöglichte es Hákun West av Teigum, auf Plus zwei zu stellen, 6:4 nach knapp zehn Minuten. Weitere Paraden des serbischen Füchse-Rückhalts münzte unter anderem Mathias Gidsel in eigene Treffer um, sodass sich die Gastgeber auf drei Tore absetzen konnten. Auch beim Siebenmeterduell gegen Löwe Tim Nothdurft behielt Milosavljev die Oberhand (14.).
Moral bewies die Mannschaft von Nicolej Krickau derweil, indem sie in Unterzahl direkt den gegnerischen Angriff unterband und durch Gidsel selbst traf. Den zehnten Treffer der Berliner markierte dann mit Wucht Matthes Langhoff (18.). Weil wieder Milosavljev zur Stelle war, erhöhte der deutsche EM-Silbermedaillengewinner auf 11:7 (20.). Als die Löwen allmählich wieder daran schnupperten, zum Deutschen Meister aufzuschließen, waren es wieder die beiden prägenden Akteure dieser Phase, die das Heft des Handelns in die Hand nahmen: Milosavljev mit Paraden, Langhoff mit weiteren tollen Offensivaktionen. Eine seiner berühmt berüchtigten Raketen zündete dann Andersson zum 14:10 (26.). Nach einem Fehlwurf vom Strich holte sich auch Freihöfer von ebenjenem die Sicherheit zurück. Bis zum Seitenwechsel setzten sich die Hausherren auf 16:11 ab.
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Die zweite Hälfte begann mit je einem Siebenmeter auf beiden Seiten. Der Badener Haukur Thrastarson scheiterte jedoch an Milosavljev, während Freihöfer auf der anderen Seite gegen David Späth eiskalt blieb. Ein weiterer Treffer vom Strich des gebürtigen Schwabens sowie Anderssons Tor ließen die Füchse auf 19:12 davonziehen (35.). Nach schickem Anspiel Gidsels machte Marsenić den 20. Treffer. Weil es bei den Gästen nicht gut lief nach dem Seitenwechsel, nahm Coach Maik Machulla nach 39 Minuten die Auszeit – beim Stand von 21:15 für den Hauptstadt-Club. Mit einem satten und schnörkellosen Schlagwurf legte Nils Lichtlein nach und ließ die 9000 Zuschauer in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle staunen (42.).
Nachdem Marsenić fast im Liegen traf, markierte Gidsel einen Treffer direkt aus dem Anwurfkreis. Als die Löwen zu Beginn der Schlussviertelstunde noch einmal gefährlich nah kamen, war der Steal des Kapitäns Max Darj ein wichtiges Zeichen, doch die Gäste konnten weiter Boden gut machen. Ein schöner Rückraum-Wurf Langhoffs, Kohlbacher auf der anderen Seite im Kreis sowie der Siebenmeter-Treffer Freihöfers in den rechten Winkel brachte aber zehn Minuten vor dem Ende etwas Aufatmen für die Füchse. Milosavljevs nächste Fußparade und wieder Freihöfer vom Strich machten das 29:24 (52.) möglich.

Quelle: Füchse Berlin

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