HBL
Flensburg erarbeitet sich zwei Punkte gegen Wetzlar
SG Flensburg-Handewitt vs. HSG Wetzlar - Game Highlights
Foto: Anderson-Jensen
Die SG Flensburg-Handewitt gewinnt am Freitagabend des 23. Spieltags in der DAIKIN Handball-Bundesliga mit 35:31 (20:17) gegen die HSG Wetzlar. Damit bleiben die Nordlichter vorerst auf dem zweiten Tabellenplatz, hinter dem Spitzenreiter Magdeburg. Patrick Volz (10/1) und Marko Grgić (7/2) waren die treffsichersten Akteure der SG.
Endlich ging es in der GP JOULE Arena wieder um Punkte der DAIKIN HBL. Simon Pytlick raste gleich im ersten Angriff durch eine Lücke, und kurz darauf pfefferte Marko Grgić den Ball per Strahl in die Maschen. Es sah in den ersten Sequenzen so aus, als ob die SG schnell für klare Verhältnisse sorgen würde. Doch dann trat der Gast aus Wetzlar konsequenter auf, während die Hausherren sich ein paar Fehler erlaubten. Die HSG führte in der „Hölle Nord“ mit 8:7. Johannes Golla drehte das Blatt. Seine Hymne „Völlig losgelöst“ schien seine Mannschaft anzutreiben, die einen 9:2-Lauf auf die Platte zauberte. Patrick Volz, der wie Aksel Horgen in der Startaufstellung stand, erzielte das 12:9. Marko Grgić erhöhte auf 16:10. Die „Hölle Nord“ tobte. Es war deutlich geworden, da Benjamin Burić mehrere Paraden einstreuen konnte. In den letzten fünf Minuten des ersten Durchgangs konnte die SG nicht nachsetzen, sodass Wetzlar in einer torreichen Partie aufholen konnte.
Benjamin Burić hielt mit Wiederbeginn gleich den ersten Ball, aber seine Vorderleute fanden nicht sofort zur Konstanz zurück. Als sich drei Ballverluste in Serie anhäuften, war das Polster plötzlich auf 22:21 zusammengeschrumpft. Vielleicht war der Anschlusstreffer ein Wachrüttler: Zumindest lief es wieder etwas besser. Lasse Møller lochte zum 26:22 ein. „Ole, ole“, sangen die Fans, um sich kurz darauf mehrfach die Haare zu raufen. Es war eine merkwürdige Berg- und Talfahrt an diesem Abend. Sechs Minuten lang glückte kein Treffer, dann war Patrick Volz zur Stelle. Gut zehn Minuten vor Schluss bereits das letzte Team-Timeout der SG: Es hieß 29:27. Die SG ließ Wetzlar nicht mehr dichter herankommen. Niclas Kirkeløkke angelte sich in der Abwehr den Ball. Patrick Volz schnappte sich einen Abpraller und netzte zum 32:28 ein. Die letzten Sequenzen waren mit Siegesgesängen unterlegt. Die zwei Punkte waren im Sack, in der „Hölle Nord“ konnte gefeiert werden.













