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Flensburg löst schwierige Auswärtsaufgabe in Hamburg

Montag, 16. Februar 2026

Handball Sport Verein Hamburg vs. SG Flensburg-Handewitt - Game Highlights

Foto: Anderson-Jensen

Die SG Flensburg-Handewitt hat in Hamburg den ersten Erfolg des Kalenderjahres 2026 eingefahren. Nach der bitteren Niederlage in Gummersbach sorgte das Team um Kapitän Johannes Golla mit dem 38:35 (20:13)-Auswärtssieg gegen den HSV Hamburg für die passende Antwort. Simon Pytlick war mit neun Treffer der erfolgreichste Schütze der Partie.

Den ersten Gänsehaut-Moment gab es bereits fünf Minuten vor dem Anwurf. Die Mannschaft lief genau aus dem Eingangstor, wo die rund 1000 Auswärtsfans eine Choreographie vorbereitet hatten: blau-weiß-rot. Die ersten Führungen des Tages gingen an die Hamburger Hausherren. Das erste Tor für die SG erzielte Lasse Møller, der dieses Mal in der Startaufstellung stand. Domen Novak war mit nach Hamburg, auf dem rechten Flügel fing aber Aksel Horgen an. Der Norweger konterte zum 5:4. Die 6:0-Abwehr war sehr aufmerksam und hatte viele Ballgewinne. Kevin Møller kam gut in die Partie und hielt einen Siebenmeter. Im Gegenzug erhöhte Simon Pytlick auf 9:5. Die SG diktierte das Geschehen. „Super, Flensburg!“, sangen die Fans. Lasse Møller warf mit seinem sechsten Treffer das 20:13. Zur Pause war es deutlich. Zur Belohnung gab es beim Gang zur Kabine nochmals eine Vereinsfarben-Choreo der Fans.
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Würde es im zweiten Durchgang noch einmal spannend werden? Der erste Angriff brachte ein Wembley-Tor, das erst nach Videobeweis gegeben wurde. Simon Pytlick war der Schütze, der auch für die nächsten beiden Treffer verantwortlich war. Es hieß 23:16, beste Stimmung herrschte unter den SG Fans. Ihre Lieblinge fielen plötzlich in ein Loch. Ein 0:6-Negativlauf verschaffte dem Spiel einen ganz anderen Charakter. Wichtig, dass Johannes Golla einen Nachwurf zum 24:22 in die Maschen legte. Nun hatte die SG im Positionsangriff wieder die zuvor gewohnte Konstanz. Emil Jakobsen verwandelte einen Siebenmeter nervenstark zum 30:26. Benjamin Burić war inzwischen im Kasten und durfte einige Male sein Honigkuchenpferd-Strahlen aufsetzen. Simon Pytlick zeigte viel Entschlossenheit, schraubte sich hoch und erhöhte auf 34:29. Die letzten Minuten waren nicht mehr spannend, sondern von Siegesgesängen der SG Anhänger geprägt. Alles war vorbereitet für eine kleine, gemeinsame Party.

Text: SG Flensburg-Handewitt

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