HBL
Flensburg setzt sich souverän in Erlangen durch
HC Erlangen vs. SG Flensburg-Handewitt - Game Highlights
Foto: HC Erlangen
Die SG Flensburg-Handewitt gewinnt beim HC Erlangen mit 34:29 und festigt ihre Position in der Tabelle. Nach einer konzentrierten zweiten Halbzeit geriet der Auswärtssieg nicht mehr in Gefahr.
Ein etwas ungewohntes Bild auf der Bank: Aleš Pajović hatte als Unterstützung Ljubomir Vranjes an seiner Seite, da Simon Hennig aus gesundheitlichen Gründen nicht mit in den Süden reisen konnte. Nach zwei Fehlwürfen markierten Lasse Møller und Simon Pytlick die ersten Treffer des Tages für die SG. Die 6:0-Abwehr ließ sich vor der großen Nürnberger Kulisse zunächst über den Kreis ausspielen, musste dann aber nur einen Gegentreffer in zehn Minuten einstecken. Insgesamt waren beide Teams keine Meister der Effizienz. Es dauerte gut 13 Minuten bis zur ersten SG Führung: Domen Novak schloss einen Konter ab. Benjamin Burić ließ eine spektakuläre Doppelparade folgen. Bei der zweiten Rettungstat hatte er auf dem Hosenboden gesessen. Ein Zwei-Tore-Vorsprung hatte zwar nur kurz Bestand, dann bekam die SG aber eine gewisse Kontrolle über das Geschehen. Die Deckung arbeitete gut. Benjamin Burić parierte einen Siebenmeter. Niclas Kirkeløkke düste durch eine Lücke und erzielte das 12:8. Perfekt war ein 4:0-Lauf. Unmittelbar vor der Pause hatten die Gäste mehr Körner. Johannes Golla setzte sich mehrfach am Kreis durch. Dann führte ein Positionsangriff mit sieben Feldspielern zu einem Strafwurf, den Emil Jakobsen zum 17:13-Pausenstand nutzte.
Nichts anbrennen lassenEin guter Start in den zweiten Durchgang ist immer wertvoll. Lasse Møller machte die 20 voll und stellte den ersten Fünf-Tore-Vorsprung her. Benjamin Burić kam gut aus der Kabine, sodass seine Vorderleute mit noch mehr Rückenwind angriffen. Es wurde noch deutlicher. Emil Jakobsen traf vom linken Flügel zum 23:16. So hatte es sechs Tage zuvor auch in Hamburg gestanden, als es eine Schwächephase unnötig spannend gemacht hatte. Dieses Mal wurde es nicht mehr knapp. Die SG hatte immer wieder Stimmungsdämpfer für die Arena parat. Domen Novak lief ein, bekam den Ball und warf ihn aus kurzer Distanz zum 28:20 ins Netz. Nur wenige Sekunden später bretterte Simon Pytlick schon wieder gen HCE-Kasten und erhöhte weiter. Es war bereits sein achter Treffer an diesem Abend. „Wir haben alles unter Kontrolle“, stellte Aleš Pajović bei einem Team-Timeout fest und wechselte auf den Außenpositionen. Und die letzten gut drei Minuten kam Thilo Knutzen. Er erzielte das 34:27. Für Adin Faljić war die Partie nach der dritten Zeitstrafe vorzeitig zu Ende.













