HBL
Gummersbach setzt seine Erfolgsserie gegen Hannover fort
VfL Gummersbach vs. TSV Hannover-Burgdorf - Game Highlights
Foto: Ising
Der VfL Gummersbach blieb in der DAIKIN Handball-Bundesliga weiter in Topform: Mit einem 33:27 (17:11)-Heimsieg gegen die TSV Hannover-Burgdorf feierte der VfL den achten Erfolg in Serie. Damit klettern die Oberbergischen mit 37:13 Punkten auf Platz vier und ziehen am THW Kiel vorbei.
Angeführt von einem von Beginn an überragenden Keeper Dominik Kuzmanović starteten die Gummersbacher stark in die Partie. Trotz eines technischen Fehlers und eines Fehlwurfs in der Anfangsphase gingen die Oberbergischen durch Tore von Teitur Einarsson, Kay Smits und Ellidi Vidarsson mit 3:0 in Führung. Neben Kuzmanović agierte auch die Abwehr aufmerksam und fing mehrere Bälle ab. Der VfL erhöhte in der siebten Minute auf 5:1, was die Gäste zur ersten Auszeit zwang. Es folgten eine Siebenmeterparade von Bertram Obling sowie ein weiterer gehaltener Ball von Kuzmanović, ehe in der elften Minute Miro Schluroff zum 6:1 traf. Während die Gummersbacher ihr eigenes Tor weiterhin vernagelten, bauten sie ihren Vorsprung bis zur 15. Minute auf sieben Treffer aus (9:2).
Die Blau-Weißen hatten ihren Kontrahenten komplett im Griff. Eine souveräne Leistung in allen Mannschaftsteilen bescherte den Hausherren in der 19. Minute eine 11:3-Führung, die bereits die zweite Auszeit der Gäste zur Folge hatte. Doch auch danach ließen die Oberbergischen nicht nach und hielten den deutlichen Abstand gegen nun etwas stärker aufkommende Hannoveraner. In der 23. Minute traf Kristjan Horžen zum 13:6, ehe Vidarsson in der 26. Minute auf 15:8 erhöhte. Die Schlussphase des ersten Durchgangs verlief ähnlich, wenngleich es der TSV gelang, den Rückstand bis zur Pause auf sechs Tore zu verkürzen (17:11).
Nach der Pause fanden die Gummersbacher zunächst nur schwer in die zweite Halbzeit, sodass der Vorsprung bis zur 34. Minute auf vier Tore schmolz (18:14) und eine Minute später sogar nur noch drei Treffer betrug (19:16). Drei Tore in Folge durch Vidarsson und Schluroff (2) brachten die Gastgeber jedoch wieder klar in Front (22:16, 38. Minute), ehe die Gäste mit zwei Treffern in Serie antworteten (22:18, 42. Minute). Nach einer weitgehend ausgeglichenen Phase ging es beim Stand von 23:19 in die Schlussviertelstunde.
In dieser bestachen die Hausherren vor allem durch effiziente Fern- und Gewaltwürfe wie beim 27:22 durch Schluroff in der 51. Minute. Auch wenn die Gummersbacher in der Abwehr die ganz souveräne Leistung aus der ersten Spielhälfte vermissen ließen, agierten sie weiterhin solide und ließen keine Spannung mehr im Spiel aufkommen. Über das 29:24 durch Mathis Häseler, den darauffolgenden Block von Tom Kiesler (54. Minute) und das Tor zum 30:24 durch Ludvig Hallbäck in der 55. Minute sorgten die Blau-Weißen für die Vorentscheidung. Für den Abschluss sorgte Smits mit dem Treffer zum 33:27-Endstand













