HBL
Rhein-Neckar Löwen mit klarem Sieg gegen Wetzlar
Rhein-Neckar LÖwen vs. HSG Wetzlar - Game Highlights
Foto: Krause
Tor-Feuerwerk in der DAIKIN Handball-Bundesliga: Die Rhein-Neckar Löwen gewannen vor über 11.000 Fans in der SAP Arena deutlich mit 41:27 (23:15) gegen die HSG Wetzlar. Angeführt von Torhüter Mike Jensen und Rückraumspieler Haukur Thrastarson überzeugten die Löwen mit einer starken Teamleistung und sicherten sich einen souveränen Heimsieg.
Die Löwen starteten mit Anwurf in die Partie. Durch Edwin Aspenbäck gingen die Badener direkt in Führung. Auf der Gegenseite setzte Stefan Cavor das Leder im ersten Angriff der Gäste über die Querlatte. Kurz darauf fiel dann aber doch der Ausgleich zum 1:1. Jona Schoch erzielte das erste Tor für die Hessen. In der Anfangsphase blieb es spannend. Nach zehn Spielminuten stand ein 6:6-Unentschieden.
Auf den nächsten Treffer von Philipp Ahouansou antworteten die Löwen durch ihren gewohnt treffsicheren Kreisläufer Jannik Kohlbacher zum 7:7. Durch ein Highlight-Tor von Patrick Groetzki, der Captain wurde von Haukur Thrastarson im optimalen Moment bedient, fieng die Kugel im Flug und traf per Kempa, gingen die Löwen erneut in Führung. Der erste Drei-Tore-Vorsprung stand kurz darauf – Jannik Kohlbacher überwand Andreas Palicka in der 14. Spielminute und zwang Rúnar Sigtryggsson, seine erste Auszeit zu nehmen.
Durch ein Siebenmeter-Tor von Dominik Mappes verkürzte die HSG nach der kurzen Pause auf zwei Tore. In der 20. Spielminute setzte Löwen-Trainer Maik Machulla seinerseits einen neuen Impuls und brachte Mike Jensen für David Späth ins Spiel. Der Hüne fügte sich mit einer Parade gegen Jona Schoch bestens ins Match ein. Zu seinem Ärger landete der Abpraller jedoch bei Ahmed Nafea, der in dieser Phase heißläuft und eiskalt zum 13:12 einnetzte.
Der Vorsprung auf einen Treffer zusammengeschmolzen, gaben die Löwen im Schlussdrittel der ersten Halbzeit Vollgas und erarbeiteten sich dank starker Paraden, effektiven Angriffen, die auch der mittlerweile eingewechselte Keeper Anadin Suljakovic nicht unterbinden konnte, und jeder Menge Thrastarson-Zauber einen deutlichen Pausen-Vorsprung. Nach 30 Spielminuten stand in der SAP Arena ein 23:15-Zwischenstand.
In die zweite Halbzeit startete Mike Jensen wie nach seinem Hineinkommen in der 20. Spielminute perfekt: mit einer Parade. Trotzdem gelang das erste Tor in Hälfte zwei den Wetzlarern. Tristan Kirschner erzielte das 23:16 vom Siebenmeter-Strich.
Spannung in die Partie kam im Löwen-Wohnzimmer allerdings nicht mehr. Zu souverän präsentierten sich die Badener. Während Mike Jensen seinen Kasten zunagelte, blieb im Angriff Haukur Thrastarson Taktgeber. Am Ende des Matches stand der Isländer bei sensationellen 15 Toren, davon starken acht Siebenmetern, was gleichzeitig eine 100-Prozent-Trefferquote bedeutete, und acht Assists. Doch auch beim Rest der Gelbhemden lief es wie am Schnürchen – die im zweiten Durchgang auf den Außenpositionen eingesetzten Youngsters David Móré und Gino Steenaerts trugen sich genauso wie Schwede Lukas Sandell in die Torschützenliste ein.
Eineinhalb Minuten vor dem Erklingen der Schlusssirene durchbrach das Machulla-Team durch Mathias Larson die 40-Tore-Marke. Den Schlusspunkt setzte kurz darauf Gino Steenaerts, der zum Endstand von 41:27 einnetzte und damit den Jubel der gesamten Mannschaft einleitete. Auf der Platte feierten die Gelbhemden den souveränen Sieg und bedankten sich mit einem Torfestival bei über 11.000 Fans in der SAP Arena.













