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Vor dem Kellerduell: Rúnar Sigtryggsson: „Ich hoffe auf eine Initialzündung gegen Leipzig“

Donnerstag, 19. Februar 2026

Foto: Trotter

Der Wetzlarer Trainer trifft im wegweisenden Duell des Tabellenletzten gegen den Vorletzten auf seinen Ex-Klub aus Sachsen – und setzt auf eine ähnliche Stimmung wie beim Heimsieg gegen Eisenach.

Seit zwei Monaten ist Rúnar Sigtryggsson Cheftrainer bei der HSG Wetzlar, der 53-jährige Isländer folgte Mitte Dezember auf Momir Ilic beim aktuellen Tabellenletzten der DAIKIN Handball-Bundesliga. Fünfmal saß Sigtryggsson seither auf der Bank der Mittelhessen, seine Bilanz sind vier Niederlagen und der 33:27-Erfolg bei seinem Heimdebüt gegen den ThSV Eisenach. In der EM-Pause konnte er mit dem Stamm des HSG-Kaders trainieren, insgesamt vier Spieler waren im Januar mit ihren Nationalmannschaften bei Afrika-, Asien- und Europameisterschaft am Start. Nach der EM gab es zwei Niederlagen gegen die Füchse Berlin, gegen die Sigtryggsson auch sein erstes Spiel als HSG-Trainer absolviert hatte, sowie gegen die Recken aus Hannover-Burgdorf. Am heutigen Freitag (19:00 Uhr, live bei Dyn) steht das wegweisende Duell gegen den Vorletzten des SC DHfK Leipzig auf dem Programm, just jenen Klub, den der Isländer im November 2022 mit vier Punkten übernommen und später ins gesicherte Mittelfeld geführt hatte. In Leipzig war Sigtryggsson bis zum Ende der Spielzeit 2024/25 Trainer.
„Natürlich ist das ein besonderes Spiel, es geht für beide Seiten um sehr viel und beide Seiten rechnen sich einiges aus“, sagt Sigtryggsson. Die Leipziger waren mit einem überraschenden Erfolg gegen Hamburg ins neue Jahr gestartet und haben wie Wetzlar sieben Pluspunkte auf dem Konto, aber eine Partie weniger absolviert. Das Hinspiel in Leipzig hatte die HSG 25:24 gewonnen – es waren bislang die einzigen Wetzlarer Auswärtspunkte. „Die Partie am Freitag ist ungemein wichtig für uns, auch wenn es danach noch weitere entscheidende Partien gegen direkte Konkurrenten wie Minden, den Bergischen HC oder Stuttgart gibt“, sagt der Isländer, der am 23. Mai auch noch auf seinen Sohn Andri Mar Rúnarsson trifft, der für den HC Erlangen aufläuft.
Sigtryggsson hat in den vergangenen zwei Monaten nicht nur an einigen taktischen gefeilt, sondern auch an der mentalen Stärke der Spieler, am Selbstvertrauen: „Es hat mich generell überrascht, mit welch positiver Einstellungen alle trotz der aktuellen Lage sind. Die Stimmung ist gut, der Trainingswille absolut vorhanden. Wenn du von den vergangenen 15 Spielen nur eines gewonnen hast, machst das aber natürlich etwas mit deinem Kopf, zudem hast du dann kein Glück, wie wir mit den fünf, sechs Pfostentreffern gegen die Recken.“
Als Sigtryggsson den Job im Dezember annahm, war ihm die Aufgabe bewusst, für ihn war es ein besonderer Reiz, verbunden mit der Hoffnung, die Mannschaft „wieder unten rauszubekommen. Dazu müssen wir als Team zusammenhalten – und dieser Zusammenhalt ist wirklich erkennbar.“ Drei Punkte beträgt der Wetzlarer Rückstand auf den BHC, den aktuellen Drittletzten.
Und seit vergangener Woche verfügt die HSG über einen weiteren Hoffnungsträger im Abstiegskampf: den erfahrenen schwedischen Torwart Andreas Palicka, der vom norwegischen Meister und Champions-League-Teilnehmer Kolstad Handball nach Wetzlar wechselte. „Er wird uns definitiv nach vorne bringen. Nicht nur mit seiner Leistung im Tor, sondern auch mit seiner Erfahrung, Ausstrahlung und wie er mit der Abwehr kommuniziert. Davon wird vor allem unser junger Mittelblock profitieren. Zudem spielt er hervorragende Gegenstoßpässe.“ Palicka hatte mit dem THW Kiel sechs deutsche Meisterschaften und zwei Champions-League-Titel eingefahren, spielte danach bei den Rhein-Neckar Löwen und Paris Saint-Germain – und steht in Wetzlar bis zum Ende dieser Saison zwischen den Pfosten, ehe er zu den Füchsen Berlin wechseln wird.
Gerade in der HSG-Defensive sieht Sigtryggsson noch Luft nach oben: „Da sind wir zu schwankend, da müssen wir an der Stabilität arbeiten.“ Im Angriff sieht der Isländer vor allem Potenzial beim Abschluss: „Wir erarbeiten uns viele Chancen, machen die dann aber nicht rein, wie gegen die Recken, als der gegnerischer Torwart 17 unserer Würfe abwehrte.“
Ein weiterer Punkt ist die Heimstärke. Zwar gewann die HSG fünf ihrer sieben Punkte in heimischer Halle, aber Sigtryggsson hofft auf mehr: „Der Heimsieg gegen Eisenach hat klar gezeigt, wie wichtig die Fans sein können. Da war die Halle ein ganz wichtiger Faktor. Aber es ist klar: die Mannschaft muss den Fans erst einmal etwas bieten, bevor wir etwas zurückbekommen. Da sind also beide Seiten gefordert.“
Der Startschuss zu einer Heimserie soll gegen Leipzig gelegt werden, mit Ausnahme von Minden empfängt die HSG zudem noch alle anderen direkten Konkurrenten zuhause. „Ich hoffe jetzt auf eine Initialzündung gegen Leipzig. Wir sind nicht unbedingt der Favorit, aber wie Leipzig gegen Hamburg wollen wir jetzt gegen Leipzig überraschen. Wir dürfen keine Angst haben, sondern Präsenz zeigen und uns aufs Wesentliche konzentrieren.“
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