HBL
SC Magdeburg bleibt makellos: Nächster Heimsieg gegen Erlangen
SC Magdeburg vs. HC Erlangen - Game Highlights
Foto: Popova
Der SC Magdeburg hat seine Tabellenführung mit einem 35:31 (15:14)-Heimsieg gegen den HC Erlangen souverän verteidigt. Obwohl die Gäste mit vereinten Kräften lange dagegenhielten, ließ sich der amtierende Champions League Sieger nicht aus der Ruhe bringen. Allen voran Omar Ingi Magnusson, der mit 14 Treffern der erfolgreichste Schütze war.
Das Team von Trainer Benner Wiegert startete souverän. Ein Tor von Gisli Kristjansson, ein Ballgewinn – der Auftakt verlief gut. Erst via Strafwurf konnten die Gäste aus Franken das erste Mal einnetzen (2:1, 4.). Trotzdem wurde es das erwartet harte und physische Spiel. In der neunten Minute traf Erlangen mit dem bis dahin schon vierten Siebenmeter der Partie zum 5:4, wenig später legte Omar Ingi Magnusson ebenfalls vom Strich nach (6:4, 11.).
Nach einer knappen Viertelstunde fiel der erneute Ausgleich (6:6), allerdings stellte Schlussmann Sergey Hernandez in Überzahl den alten Vorsprung her, indem er das Spielgerät im leeren gegnerischen Tor unterbrachte (9:7, 21.). Und dennoch: Der HCE baute mit seinen Rückraumaktionen und einer aggressiven Abwehr weiter Druck auf, ging in der 27. Minute auch in Führung (12:13). Zur Pause stand es jedoch wieder plus eins für den SCM.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs erzielte Elvar Örn Jonsson das 17:14 (33.) und die Hausherren setzten sich schrittweise ab. Zunächst erhöhte Kristjansson die Führung, dann packte Magnusson noch einen drauf – und hinten hielt Matej Mandic alles, was auf sein Tor flog. Resultat: 19:14 (35.). Während sich auf Magdeburger Seite Kristjansson und Magnusson wiederholt durch die Erlanger Defensive tankten, nutzte der HCE auf der anderen Seite die teils passiv aufgestellte Abwehrreihe des SCM und punktete mit Würfen aus der Ferne. Nach einem 24:18 zur 43. Minute stand es elf Minuten später 29:28.
Die Schlussphase gehört dann aber wieder Magdeburg. Angetrieben von den heimischen Fan-Gesängen traf erst Magnus Saugstrup, bevor Daniel Pettersson und Matthias Musche durch einen Doppel-Kempa die grün-rote Anhängerschaft begeisterten und Kristjansson das 32:28 (56.) machte. Als dann auch Mandic abermals ein paar Bälle wegnahm, war die Begegnung entschieden.













