HBL
VfL Gummersbach feiert 33:26-Heimsieg gegen SG Flensburg-Handewitt
VfL Gummersbach vs. SG Flensburg-Handewitt - Game Highlights
Foto: Ising
Perfekter Start ins Jahr 2026 für den VfL Gummersbach: Am 20. Spieltag der DAIKIN Handball-Bundesliga setzte sich das Team von Trainer Gudjon Valur Sigurdsson in der erneut ausverkauften SCHWALBE arena mit 33:26 (16:12) gegen die SG Flensburg-Handewitt durch. Mit diesen zwei wichtigen Punkten klettern die Oberbergischen mit nun 27:13 Zählern auf Platz sechs der Tabelle.
In einer temporeichen und stimmungsvollen Anfangsphase traf erst der vierte Wurf eines Spielers ins Tor, als Ellidi Vidarsson nach exakt zwei Minuten zur 1:0-Führung für den VfL einnetzte. Nur 20 Sekunden später erhöhte Miro Schluroff auf 2:0 und in Minute vier auf 4:1. In der Defensive war Kuzmanović im Tor der Gummersbacher von Beginn an gut aufgelegt und parierte in der neunten Minute bereits den vierten Flensburger Wurf, woraufhin Miloš Vujović auf der anderen Seite zum 5:2 traf. In der elften Minute war es wieder der kroatische Schlussmann, der mit einer weiteren Parade den Gegenangriff einleitete, den Miro Schluroff erfolgreich zum ersten Vier-Tore-Vorsprung abschloss (7:3, 12. Minute).
Es folgten kleine Unaufmerksamkeiten im Passspiel der Oberbergischen, so dass die Flensburger mit einem 3:0-Lauf den Vorsprung der Hausherren auf einen Treffer verkürzten (7:6, 13. Minute). Im gesamten Verlauf blieben die Gastgeber jedoch die Mannschaft, die mehr Akzente setzen konnte. Drei VfL-Tore hintereinander durch Julian Köster (2) und Kay Smits zwischen der 16. und 18. Minute stellten den Vier-Tore-Abstand wieder her (11:7). In der 22. Minute kam zudem Neuzugang Ludvig Hallbäck zu seinem ersten Treffer im blau-weißen Trikot (12:8). Dabei wurde es teilweise wild auf der Platte, als beide Teams vielversprechende Chancen nicht verwerten konnten und sich ungewohnte Ballverluste im Spielaufbau leisteten. Insgesamt blieben die Gummersbacher die zielsicherere Mannschaft. Nach dem 14:10 durch Kristjan Horžen (27. Minute) verpasste der VfL gar eine höhere Führung zur Pause und musste stattdessen zwei schnelle Gegentore hinnehmen (14:12), bevor es dann doch mit Ertönen der Halbzeitsirene mit einer Vier-Tore-Führung in die Kabine ging (16:12).
Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff sorgte Vidarsson erstmals für einen Fünf-Tore-Vorsprung seines Teams (17:12, 31. Minute). Mit einer guten Portion Mut und der nötigen Zielstrebigkeit verteidigten die Oberbergischen ihre Führung und trafen durch einen Doppelpack von Vujović zum 19:14 (34. Minute). Die Blau-Weißen hielten das Tempo hoch und spielten ihre Angriffe nun konsequenter aus als noch im ersten Durchgang. So spielten sich die Gastgeber regelrecht in einen Rausch. Ein zwischenzeitlicher 4:0-Lauf durch Köster, Schluroff, Vidarsson und Štěpán Zeman brachte das Sigurdsson-Team in Minute 37 mit 23:15 in Front. Vidarsson erhöhte den Abstand zur SG in der 40. Minute gar auf neun Treffer (25:16).
Bis in die Schlussphase hinein kontrollierten die Gummersbacher die Partie und ließen nichts mehr anbrennen. Auf das 27:19 durch Hallbäck in der 47. Minute folgte in der 52. Minute der Treffer durch Smits zum 30:21. Mit dem darauffolgenden Tor zum 31:21 setzte Vidarsson in Minute 54 nicht nur einen weiteren Meilenstein in Richtung Heimsieg, sondern führte auch erstmals eine zweistellige Führung seiner Mannschaft herbei. Die Hausherren gaben sich bis zum Schlusspfiff keine Blöße und fuhren schlussendlich einen ungefährdeten 33:26-Heimerfolg ein.













