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International

Bereit für die EM: DHB-Team mit Rückenwind, Optimismus und breitem Kader

Dienstag, 13. Januar 2026

Foto: Klahn

Nach den beiden Testspielsiegen gegen Kroatien strotz die deutsche Mannschaft vor dem EM-Start vor Selbstvertrauen. Gleichzeitig haben Bundestrainer Alfred Gislason und seine 18 Spieler auch reichlich Respekt vor den Aufgaben, die in Dänemark auf sie warten. 

Vor zehn Jahren wurde Deutschland zum letzten Mal Europameister, danach war Rang vier bei der Heim-EM 2024 die beste Platzierung bei einer Europameisterschaft. Nun reist die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason mit viel Optimismus zur EHF EURO 2026, die in Schweden, Norwegen und Dänemark ausgespielt wird. Am Donnerstag und Sonntag setzte sich die DHB-Auswahl in den letzten Testspielen mit 32:29 in Zagreb und 33:27 gegen den vorherigen „Angstgegner“ Kroatien durch – der Rückenwind und das Selbstvertrauen sind groß, trotzt schwerer Vorrunde und Hammer-Gegnern in der Hauptrunde träumt man vom Halbfinale. Der große Trumpf ist der eingespielte Kader, der aktuell von größeren Verletzungen verschont blieb und somit die Chance auf viele Wechsel während des langen Turniers einräumt.  
„Wir haben in beiden Tests gegen Kroatien Super-Torhüterleistungen gezeigt sowie eine sehr, sehr gute Abwehr. Zudem haben wir aus der Abwehr zweimal sehr viel Druck nach vorne machen können. Im Angriff haben wir ordentlich gespielt“, freute sich Gislason.  
Was die Torhüter betrifft, war David Späth in Zagreb überragend, in Hannover war Andreas Wolff der gefeierte Held – kaum eine Mannschaft kann bei der EM auf ein besseres Duo zurückgreifen. In der Abwehr harmonierte der eingespielte Innenblock mit Johannes Golla und Julian Köster genau wie die Varianten mit den Turnierdebütanten Tom Kiesler und Matthes Langhoff sowie Justus Fischer. „Gerade, wenn Köster und Golla viel im Angriff spielen, ist frischer Wind im Innenblock wichtig, damit die beiden keinen Kraftverschleiß haben“, sagt Gislason, der bei der Kader-Präsentation einen klaren Fokus auf die Defensive verkündet hatte.  
Ab Donnerstag startet in der Jyske Bank Boxen in Herning die EM-Vorrunde, Gegner sind Österreich (Donnerstag, 20.30 Uhr, live in der ARD und Dyn), Serbien (Samstag, 20.30 Uhr, live in der ARD und Dyn) und Spanien (Montag, 20.30 Uhr, live im ZDF und Dyn). Die ersten beiden Mannschaften jeder Vorrundengruppe ziehen in die Hauptrunde ein. Im Falle des Weiterkommens warten auf Deutschland in der gleichen Halle in Olympiasieger und Weltmeister Dänemark sowie Europameister Frankreich die beiden Turnierfavoriten in der Hauptrunde, dazu kommen in Norwegen und Portugal zwei weitere starke Teams.  
Für Kapitän Johannes Golla ist klar: „Das Ziel Halbfinale ist natürlich irgendwo im Hinterkopf. Wir wissen aber aus der Erfahrung in den vergangenen Turnieren, wie viel dazu gehört und dass man gut beraten ist, jedes Spiel einzeln zu betrachten. Wir haben ein starkes Programm, und wir sind darauf angewiesen, dass wir gegen Österreich einen guten Start hinlegen, um dann ins Turnier zu kommen und im Idealfall einen gewissen Flow zu entwickeln.“ 
Weiter will Golla noch gar nicht hinausblicken: „Man weiß bei Turnieren mit Hauptrunde, dass man sowieso nicht viel planen kann, weil so viele Eventualitäten passieren können. Eine Mannschaft verliert einen Punkt, mit dem man nicht gerechnet hat, und dann sieht das Ganze schon anders aus. Deswegen macht es nicht viel Sinn, sich zu viel darüber Gedanken zu machen, was in fünf Tagen passieren könnte, sondern wirklich auf den nächsten Gegner zu schauen.“ 
Aber generell geht der Flensburger Kreisläufer mit reichlich Optimismus ins Turnier, vor allem wegen der Breite und Qualität im Kader: „In der Vergangenheit mussten einige Spieler viel Last tragen. Und wenn man zurückschaut, gab es auch sicherlich den einen oder anderen Moment, wo man das zum Ende des Turniers gemerkt hat. Jetzt haben wir den Luxus, dass wir das aus eigener Kraft so gut es geht vermeiden können. Dass wir die Spielzeit verteilen können, dass wir natürlich Kräfte schonen können. Bei dem Programm, was im Januar wartet, ist es fast unmöglich, dass man das ganze Turnier durchspielt. Und deswegen bin ich sehr, sehr glücklich über die Konstellation. Es gibt der ganzen Mannschaft, jedem einzelnen Spieler, die Möglichkeit, bis zum Ende des Turniers auf dem bestmöglichen Niveau zu spielen.“ 
Mut machen Golla auch die Leistungen gegen Kroatien: „Wir haben eine Mannschaft mit viel Willen erlebt. Jetzt sind wir echt besser drauf als vor der letzten WM.“ Dennoch sieht er die Vorrunde nicht als Selbstläufer: „Wir reisen mit einem guten Gefühl nach Dänemark. Wir wissen aber natürlich, dass bei so einem Turnier das Ganze nochmal anders aussieht. Wir haben nicht wie in Hannover eine volle Halle hinter uns. Somit ist natürlich mehr Druck da, aber wir sind gut vorbereitet.“ 
Das sieht Spielmacher Juri Knorr ähnlich: „Es ist natürlich schön, wenn man Kroatien zweimal schlägt und dabei relativ stabil auftritt. Es ist besser als mit Niederlagen in eine EM zu gehen. Es ist ein gutes Gefühl, das wir jetzt mitnehmen, aber wir gehen mit null Punkten in das Turnier. Auch wenn wir zweimal gegen Kroatien gewonnen haben: jeder weiß, was da auf uns wartet und dass wir uns ab Donnerstag nichts für diese beiden Siege kaufen können. Aber jeder weiß auch, dass wir eine sehr gute Mannschaft sein können.“ Knorr, der im Sommer 2025 zum dänischen Meister Aalborg Handbold wechselte, ist der einzige „Legionär“ im Kader von Gislason, alle übrigen 17 Nominierten spielen für Klubs aus der DAIKIN Handball-Bundesliga. 
Golla führt das 18-köpfige Team an, erfahrenster und ältester Spieler ist Torwart Andreas Wolff mit 187 Länderspielen, der wie Jannick Kohlbacher und Rune Dahmke vor zehn Jahren Europameister wurde. „Ich schwelge nicht gerne in Geschichten von damals, aber dass wir es 2016 geschafft haben, ist für mich der Antrieb, das nochmal zu wiederholen“, sagt Kohlbacher, wie sich wie 2016 das Zimmer mit Wolff teilt.  
Turnierneulinge sind die Abwehrspezialisten Tom Kiesler und Matthes Langhoff sowie Außen Matthis Häseler und Rückraumwerfer Miro Schluroff. Einziger aktuell angeschlagener Spieler ist Renars Uscins, der sich im Rückspiel gegen Kroatien am Knöchel verletzte. „Wir warten die weiteren Untersuchungen ab, dann können wir mehr sagen“, meinte Chatton zum Grad der Verletzung. 
Aus den 18 EM-Fahrern – die beiden Torhüter Wolff und Späth sowie 16 Feldspieler - kann Gislason für jedes Spiel 16 Spieler nominieren. Zudem sind in Vorrunde, Hauptrunde und Finalwochenende jeweils zwei Wechsel möglich – mit Spielern aus dem 35-er-Kader.  
Und alle sind bereit, findet auch Nationalmannschafts-Manager Benjamin Chatton, der zudem die aktuelle Atmosphäre im Team überragend findet: „Nach zwei Siegen gegen den Vize-Weltmeister ist natürlich alles Friede-Freude-Eierkuchen. Alles andere wäre auch ein schlechtes Zeichen. Was alle wahrnehmen, ist, dass diese Mannschaft immer mehr zusammenwächst. Ein wichtiger Gedanke von Alfred ist ja, dass wir einen Kern zusammenhaben und den punktuell ergänzen. Das ist jetzt über die letzten Jahre geschehen. Davon können wir jetzt profitieren. So kann die Belastung anders verteilt werden. Die breite Bank kann bei einem so langen Turnier für ein entscheidender Faktor sein, ein Wettbewerbsvorteil gegenüber den anderen Mannschaften.“ 
Spielplan Vorrunde deutsche Mannschaft: 
Donnerstag, 15. Januar, 20.30 Uhr: 
Deutschland – Österreich (live bei ARD und Dyn) 
Samstag, 17. Januar, 20.30 Uhr: 
Deutschland – Serbien (live bei ARD und Dyn) 
Montag, 19. Januar, 20.30 Uhr: 
Deutschland – Spanien (live bei ZDF und Dyn) 
Alle Spiele finden in der Jyske Bank Boxen in Herning statt. Im Falle des Weiterkommens finden die deutschen Hauptrundenspiele ebenfalls in Herning am 22. Januar, 24. Januar, 26. Januar und 28. Januar statt. Gegner sind die Mannschaften aus den Gruppen B und C. Die Halbfinals sowie die Partie um die Plätze 5/6 sind am 30. Januar in Herning, die Medaillenspiele am 1. Februar ebenfalls in der Jyske Bank Boxen.  
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